Intensivpflegekongress

NotfallkongressRotes Kreuz Wiener Neustadt

Vorwort


Liebe Interessierte am 2. Wiener Neustädter Notfallkongress!

Das Leben gleicht manchmal einem Drahtseilakt. Deshalb ist es wichtig, ein engmaschiges Sicherheitsnetz vorzufinden, sollte einmal tatsächlich der Ernstfall eintreten. Genau dann ist es von großem Wert, rasche und kompetente Hilfe zu erhalten, im Notfall bestmöglich und umfassend versorgt zu werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes leisten in diesen schwierigen Momenten unschätzbare Dienste. Sie müssen unter Zeitdruck weitreichende Entscheidungen treffen und stehen den Patientinnen und Patienten mit ihrem umfangreichen Fachwissen und ihrer Routine zur Seite. Sie sind es, die schließlich danach trachten, dass alles wieder in Balance kommt.

Voller Stolz darf ich betonen, dass die Notfallmedizin in Wiener Neustadt einen hohen Stellenwert einnimmt. Mit dem Roten Kreuz und dem Landesklinikum, die Hand in Hand die Versorgung der Menschen aus der Region sicherstellen, mit MedAustron, dem modernen Zentrum für Ionentherapie sowie mit dem Stützpunkt des Notarzthubschraubers „Christophorus 3“ verfügt unsere Stadt über eine gut ausgebaute medizinische Infrastruktur. Deshalb freut es mich besonders, dass Wiener Neustadt nun Austragungsort des 2. Notfallkongresses rund um den Themenkomplex „Changes Notfallmedizin vom Gestern ins Morgen“ ist.

Mein aufrichtiger Dank gilt allen Beteiligten am Zustandekommen dieser bedeutenden Veranstaltung. Gerade was die Forcierung von Weiterbildung und den Erfahrungsaustausch in der Notfallmedizin betrifft, wird dieser Kongress neue Maßstäbe setzen – davon bin ich überzeugt. Allen Besucherinnen und Besuchern wünsche ich ein interessantes und ansprechendes Programm mit informativen Vorträgen und praxisnahen Workshops. Schön, dass das Rote Kreuz Wiener Neustadt einen kräftigen Impuls für eine noch effizientere und bessere Notfallmedizin setzt!



Ihr
Mag. Klaus Schneeberger
Bürgermeister der Statutarstadt Wiener Neustadt





Das Österreichische Rettungswesen ist gemeinnützig und nicht auf Gewinn orientiert. Ermöglicht wird diese Dienstleistung für die Österreichische Bevölkerung dank der Zehntausenden Freiwilligen, die sich für Menschen in Not engagieren. Das hat sich mittlerweile seit Jahrzehnten bewährt. Wir sind in Österreich noch dazu in der glücklichen Lage, flächendeckend ein System anbieten zu können, bei dem der Notarzt im Notfall gemeinsam mit den Sanitäter/innen vor Ort die Verletzten versorgt. International genießen wir dadurch große Anerkennung, denn nur ganz wenige Länder bieten solch eine Form des Rettungswesens.

Gerade wir sind aber auch immer wieder gefordert, auf aktuelle Entwicklungen einzugehen, um so die bestmögliche Versorgung unserer Patient/innen sicherstellen zu können. Mit der Umstellung auf das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) haben wir das System in Niederösterreich weiter vereinheitlicht und optimiert. Mit dem NEF-System haben wir das modernste, am Markt verfügbare Einsatzmittel in den Dienst gestellt.

Besonders wichtig ist für das Rote Kreuz jedoch, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten zu können. Daher freut es mich besonders, den diesjährigen Wiener Neustädter Notfallkongress ankündigen zu dürfen. Moderne Rettungstechniken werden hier ebenso thematisiert wie Intensivtransporte oder der kindliche Notfall.

Ich bedanke mich bei den Organisatorinnen und Organisatoren der Rotkreuz-Bezirksstelle Wiener Neustadt für die intensiven Vorbereitungen für diesen Kongress und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine interessante und lehrreiche Veranstaltung.



General Josef Schmoll, BA
Präsident
Österreichisches Rotes Kreuz
Landesverband Niederösterreich




Nach der großen Akzeptanz unserer ersten Veranstaltung im Jahr 2015 haben wir uns entschlossen, heuer den 2. Wiener Neustädter Notfallkongress auszurichten.

Das Generalthema war naheliegend: Rettungsdienst und Notfallmedizin in Niederösterreich befinden sich weiterhin in einer Phase des Umbruchs. Der Wechsel vom stationären (NAW) auf ein Rendezvous-System (NEF) in NÖ wird im Sommer 2017 abgeschlossen sein. Der immer wieder thematisierte Mangel an (Not)Ärzten führte zu diversen Überlegungen der Politik, unter anderem etwa der Konzeption des Lehrganges "Präklinische Versorgung und Gesunden- und Krankenpflege" an der FH St. Pölten. Und auch in der Notfallmedizin führt die zunehmende Spezialisierung der Kliniken dazu, dass die Organisation und Logistik einen zentralen Stellenwert bekommt.

Das Rote Kreuz Niederösterreich trägt seit Beginn des modernen Rettungswesen den Großteil der präklinischen Versorgung in NÖ. Wiener Neustadt ist ebenfalls seit langem ein führendes Zentrum der Forschung und (Notfall)Medizin, hier sollen nur das Landesklinikum mit dem NÖ Zentrum für Patientensicherheit und Simulation in Hochegg, der Notarzthubschrauber Christophorus 3 oder MedAustron genannt werden.

In der bewährten Form wollen wir allen an der Notfallversorgung Beteiligten auch diesmal ein spannendes Programm bieten, in dem weder aktuelle Entwicklungen noch praxisrelevante Workshops zu kurz kommen.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch heuer für die großartige Unterstützung bei meinen Mitarbeitern Martin Höne, Günter Stix und Andreas Birnbauer bedanken, ganz besonders aber bei DGKP Robert Meixner vom LK Wiener Neustadt, der uns seine Kompetenz aus der jahrelangen Organisation der Intensivpflegetage auch heuer wieder zur Verfügung stellt.



Stefan Koppensteiner

Mail: Notfallkongress.WN(at)n.roteskreuz.at | Login | Impressum